Besondere Situationen

Allergien

Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeits-Reaktion des Immunsystems unseres Körpers gegen einen Stoff in unserer Umgebung.  In unseren Gegenden nehmen Nahrungsmittelallergien zu.

Wenn ein Elternteil Allergien hat, ist das Risiko, dass auch das Kind allergisch ist, größer. Fragen Sie Ihren Kinderarzt um Rat.

Mögliche Symptome einer Lebensmittelallergie sind:

  • Erbrechen;
  • Durchfall;
  • Gewichtsverlust oder keine Gewichtszunahme;
  • Ekzeme, Hautreaktionen;
  • Asthma;
  • Anaphylaktischer Schock.

Übermäßiges Weinen des Babys

Es ist normal, dass ein Baby bis zu 3 Stunden pro Tag weint. Dieses Weinen tritt vor allem am Ende des Nachmittags und am Abend auf. Es setzt oft fünfzehn Tage nach der Geburt ein und verschwindet im Alter von 3 bis 4 Monaten.

Sie werden oft fälschlicherweise als Darmkoliken interpretiert. Doch diese Ursache ist selten.

Wenn Sie dieses Weinen als übermäßig erachten, fragen Sie Ihren Kinderarzt um Rat.

Wenn Ihr Baby mit Appetit isst, sich nicht übergibt, kein Fieber hat, sich gut entwickelt, Gewicht zulegt, nicht lethargisch ist und einen normalen Stuhlgang hat, entwickelt es sich ganz normal. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung.

Wenn Ihr Baby mit Appetit isst, sich nicht übergibt, kein Fieber hat, sich gut entwickelt, Gewicht zulegt, nicht lethargisch ist und einen normalen Stuhlgang hat, entwickelt es sich ganz normal. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung.

Was kann ich tun, wenn mein Baby weint?

  • Wiegen Sie Ihr Kind in einer für es bequemen Position.
  • Gehen Sie mit ihm spazieren: in einer Babytrage, einem Trageschal, einem Kinderwagen oder im Auto. Das Schaukeln lässt das Kind einschlafen.
  • Legen Sie es auf Ihren Knien längs auf den Bauch.
  • Lassen Sie sich helfen, wechseln Sie sich mit Ihrem Partner ab.
  • Haben Sie viel Geduld und seien Sie unbesorgt.
  • Bleiben Sie ruhig und sprechen Sie ihm gut zu, das kann es beeinflussen und trösten.

Wundsein im Windelbereich

Ehe Sie die Ernährung als Ursache betrachten, sollten Sie unbedingt überprüfen, ob nicht parfümierte Windeln, das Waschpulver, eine Seife oder eine Creme die Rötungen verursachen.

Auch Säfte können Irritationen hervorrufen, von ihnen wird auf jeden Fall für Babys abgeraten.

Bevorzugen Sie gegartes Obst und Gemüse.

Normalerweise wird ein wunder Po nicht durch die Ernährung hervorgerufen.

  • Waschen Sie den Po des Babys mit Wasser und eventuell mit milder Seife. Trocknen Sie die Haut danach gut ab.
  • Verzichten Sie zuhause auf parfümierte feuchte Tücher. Sie sind unterwegs praktisch, doch sollten Sie zuhause einen Waschlappen und Seife bevorzugen.
  • Wechseln Sie die Windeln, sobald sie schmutzig sind.

Fragen Sie Ihren Apotheker um Rat. Es gibt zahlreiche Mittel, um Hautirritationen zu lindern und zu heilen.

Bei starken und fortdauernden Irritationen fragen Sie Ihren Kinderarzt um Rat.

Durchfall

Babys, die ausschließlich mit Muttermilch gestillt werden, haben in der Regel weichen oder flüssigen Stuhlgang. Sie sind häufig (3-6 Mal pro Tag) und riechen nicht. Das ist normal und es handelt sich nicht um Durchfall.

Charakteristisch für Durchfall ist sich wiederholender, flüssiger Stuhlgang. Er kann von Viren- oder Bakterieninfektionen ausgelöst werden, aber auch durch eine unausgewogene Ernährung.

Auch wenn Durchfall bei Babys häufig vorkommt, muss er sehr ernst genommen werden, vor allem bei Kindern unter 1 Jahr, da er ein hohes Dehydrationsrisiko mit sich bringt.

In jedem Fall sollten Sie unverzüglich Ihren Kinderarzt aufsuchen.

Verstopfung

Charakteristisch für Verstopfung ist seltener und harter Stuhlgang, der nur schwer ausgeschieden werden kann und oft Bauchweh verursacht. Es ist selten, dass ein gestilltes Baby an Verstopfung leidet.

Für Babys, die nur mit Babymilch ernährt werden

Achten Sie auf eine richtige und sehr präzise Zubereitung des Fläschchens. Zu konzentrierte Milch begünstigt Verstopfung. Achten Sie darauf, Ihrem Kind ausreichend zu trinken zu geben (Wasser in kleinen Mengen, 20 bis 50 ml neben den Fläschchen, vor allem in der heißen Jahreszeit).

Massieren Sie den Bauch Ihres Babys im Uhrzeigersinn.

Für Babys im Alter der Einführung von Beikost

Babynahrung sollte reich an Ballaststoffen sein: Geben Sie Ihrem Kind jeden Tag ausreichend Obst und Gemüse. Zudem sollte es ausreichend Wasser zu sich nehmen, denn ohne Flüssigkeit können die Ballaststoffe im Darm nicht „quellen“ und haben eher eine verstopfende Wirkung.

Vermeiden Sie geriebene Äpfel und Bananen: Geben Sie Ihrem Kind lieber eine in Wasser aufgeweichte und zu Püree gemixte Pflaume. Aprikosen-, Apfel- oder Rhabarberkompott hat ebenfalls abführende Wirkung.

Vergessen Sie nicht, den Mahlzeiten mit Gemüse 2 bis 3 Teelöffel Öl hinzuzufügen.

Ab dem 8. Lebensmonat können Sie Ihrem Baby Vollkornflocken, Zwieback und Vollkornbrot geben. Doch achten Sie immer darauf, ihm auch ausreichend Wasser zu geben.

Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Kinderarzt um Rat.

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